PPP-Vergabe „Errichtung, Überlassung und Betrieb eines Gebäudes für die Fachhochschule St. Pölten“

PPP & Finanzierung

Seit vielen Jahren hat sich in unserer Kanzlei eine weitere Spezialisierung entwickelt: die Umsetzung von Partnerschaftsmodellen sowie die Ausgliederung und Privatisierung von Infrastruktur und Unternehmen. Hier arbeiten wir an vorderster Front an der Entwicklung von Leitprojekten und Modellen. Mittlerweile verfügen wir über viel Erfahrung und Wissen, wenn es etwa darum geht, die Bedürfnisse der Finanz- und Baubranche, das geltende Recht (wie ESVG oder Steuerrecht) und – vor allem – die Bedürfnisse unserer Auftraggeber in Einklang zu bringen und somit eine angemessene Verteilung von Aufgaben und Risiken zu erreichen. Durch die Umsetzung von PPP-Projekten haben wir zudem viel Erfahrung mit Kredit- und Leasingfinanzierungen gesammelt und beraten daher nun auch regelmäßig bei der Vergabe von Finanzierungsleistungen.
  

Projekt: Ausschreibung eines Hochbaus nach Lebenszykluskosten. Zur Vergabe gelangte ein Leistungspaket aus Detailplanung, Finanzierung, Errichtung und Betrieb des Gebäudes über eine Projektdauer von 25 Jahren. Projektvolumen ca. € 25 Mio. Errichtungskosten, ca. € 15 Mio. Betriebskosten.
Das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel durch das European Institute of Public Administration mit dem „Best Practice Certificate“ im Rahmen des European Public Sector Award.
 

Leistung: Konzeption des Projekts und Gesamtprojektleistung bis zum Zuschlag an den privaten Partner. Erstellung der Verfahrensunterlagen und der Verträge, Durchführung eines Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Bekanntmachung.
 

Herausforderungen: Erarbeitung eines am österreichischen Markt neuen und innovativen Lebenszykluskostenmodells. Dabei waren insbesondere folgende Herausforderungen zu bewältigen: sinnvolle Allokation der Risiken, Sicherstellung einer sinnvollen Planungsschnittstelle, steuerliche Optimierung, Optimierung der Finanzierungskosten, Erreichung von Kostensicherheit über Bau- und Betriebskosten, klare Verantwortungs- und Haftungssituation, Sicherstellung eines langfristig qualitätsvollen Gebäudebetriebs, weitgehende Entlastung des AG von Aufgaben des Gebäudebetriebs, Sicherstellung von Stabilität und Ausfallssicherheit des privaten Partners, Anlehnung an bestehende Vertragstraditionen.

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